Archiv für Mai 2009

Neue Kampagne „Just Dance“

„Just Dance“ ist eine Kampagne von verschiedenen Gruppen in Köthen; der Gruppe gegen deutsche Normalität, der Antirassistischen Schüler AG und der Jugendantifa Köthen.
Die Kampagne wurde gegründet um Spaß, Tanz und Party mit politischen Aspekten zu assoziieren.

Mehr gibts hier unter Kampagne „Just Dance“
Kontakt: just-dance-kampagne@web.de

Erstes Konzert ist am 18.07 in Halle im Reil78 (Reilstraße 78).
Es spielen Paul Perry (Minimal/Berlin), electronic warfare (Elektro/Plauen), Dackelsuppe (Minimal/Harz) und danach gibts eine fette Aftershow Party.

Mehr Infos folgen…

Kurze Information

In den nächsten Tagen und Wochen wird es drei neue Texte geben, die ihr dann hier finden könnt.
Also schaut ab und zu auf unserer Seite vorbei.

Titel der Texte:

- Stadtratswahlen in Köthen (Allgemein) = schon veröffentlicht
- Was ist überhaupt deutsche Normalität?
- Kritik am Antizionismus in Aken = schon veröffentlicht

Am Wochenende wird es wieder viele verschiedene Veranstaltungen geben.
Checkt die Termine.

Gruppe gegen deutsche Normalität

61 Jahre Israel – Antisemitismus heute

Am 14. Mai 1948 erklärte der Staat Israel sich als unabhängig. Obwohl dieser Staat seit nunmehr 61 Jahren besteht, wird seine Existenzberechtigung mehr als häufig in Frage gestellt. Trotz der vergleichsweise kurzen Geschichte des Staates musste die israelische Gesellschaft in unzähligen Konflikten wiederholt für ihre Legitimität eintreten.
Bei diesem komplexen Thema vermengen sich Kritik, Ressentiment und stupider Vernichtungswille meist zu einem undifferenzierten Brei. Oftmals schießt berechtigte Kritik über ihr Ziel hinaus oder endet in einem mythologisch verklärten Wahn. Deshalb wollen wir mit unserer Infoveranstaltung eines der Leitmotive solcher „Kritik“, den Antisemitismus, näher beleuchten.
Weil sich der Antisemitismus auf eine lange Tradition berufen kann, wird der Referent Klaus Holz die verschieden Formen in denen sich der Antisemitismus heutzutage ausdrückt, kritisch hinterfragen. Sei es der von meist linken Gruppierungen vertretene Antizionismus, der islamistische Antisemitismus oder der Antisemitismus rechter Gruppierungen welcher sich im nationalsozialistischen Vernichtungswillen ausdrückt.

Kuze | Hermann-Elflein-Str. 10 | Potsdam | 15.5. | 20 Uhr
… im Anschluss Israel-Bday-Party!!

Das ganze wird organisiert der ak_antifa.

Wer Lust hat mitzufahren, kann sich gerne bei uns melden.

Stadtratswahlen in Köthen (NPD)

Die Wahlen zum Köthener Stadtrat, am 7.Juni 2009, stehen an.
Hierzu wurde am 03.05.09 ein „Amtsblatt der Stadt Köthen“ verteilt, um die Wahlvorschläge der Parteien, also ihre Vertreter, vorzustellen.
So gehen die SPD mit 39, die CDU mit 37, Die Linke mit 26, die FDP mit 13, die Grünen mit 3 und die NPD mit 2 Vertretern ins Rennen.

NPD in Köthen

In Köthen agierte die Partei eher passiv, da die meisten Aktivitäten von ihrer Jugendorganisation JN ausgingen.
Die letzte nennenswerte Aktion der NPD war ein Infostand im Mai 2007.
Umso überraschender ist die Neustrukturierung der Partei, denn es stellen sich junge radikale Neonazis zur Wahl.
Es bleibt abzuwarten welche Folgen diese Veränderungen mit sich bringen.

NPD Allgemein

Die NPD ist die stärkste rechtsextreme Partei in Deutschland und hält in vielen Ländern/Städten Einzug in die Parlamente/Räte.
Sie zeichnet sich durch ein fremdenfeindliches und rassistisches Wahlprogramm aus.
Früher eher stumpf rassistisch, ist heute Ethnopluralismus Inhalt ihres Programms.
Sie fordern eine deutsche Volksgemeinschaft, in der Menschen, die nicht ihrem Ideal entsprechen, „aussortiert“ werden.
Es gibt viele Kritikpunkte zur NPD, die man großflächig mithilfe
aller Medien selbst erarbeiten kann, deshalb möchten wir diesen Unterpunkt nicht ausführlich behandeln.
Klar sollte jedoch sein, dass ein NPD-Verbotsverfahren der falsche Ansatz zur Lösung dieses Konflikts ist.

Vertreter der NPD für die Stadtratswahl in Köthen

Die zwei Vertreter in Köthen sind Steffen Bösener und René Häußler.

Steffen Bösener ist seit Jahren aktiver Neonazi.
Bereits 1999 mieteten er und weitere Vertreter der „Kameradschaft Köthen“ im ehemaligen Finanzamt Räume für ein rechtsextremes Jugendzentrum an, in dem „harmlose“ Freizeitgestaltungen, aber auch ideologischen Schulungen stattfanden.
Als sich im Oktober 2001, in Glauzig bei Köthen, der NPD-Kreisverband Anhalt für die ehemaligen Landkreise Anhalt-Zerbst und Köthen, sowie die kreisfreie Stadt Dessau gründete, wurde Bösener zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Später agierte der harte Kern der Köthener Neonaziszene, dem auch Bösener angehört, unter wechselnden Namen.
Er ist ebenfalls Inhaber des rechtsextremen Shops „Nordic Flame“, welcher in Köthen seit Oktober 2008 seinen Platz findet.

Der zweite Vertreter ist René Häußler, ein militanter Neonazi, der sich im Umfeld der „Autonomen Nationalisten“ und der NPD/JN bewegt.
René Häußler hält ebenfalls Kontakte zu überregionalen Gruppen, so war er z.B. im Dezember 2008 Ordner auf einer rechtsextremen Demonstration in Berlin.
Auf der „alten“ Internetseite „Nationaler Beobachter Anhalt“, war sein Name im Impressum zu finden, was bedeutet, dass er an der Gestaltung dieser Seite aktiv mitarbeitete.
Außerdem ist er in sogenannten Sportgruppen unterwegs, um gezielt alternative Jugendliche physisch zu attackieren. Solche Gruppen wurden oft vor und in Gebieten um den Neonaziladen, meist bewaffnet, gesichtet.

Es ist klar, dass der Wahlkampf der NPD be- oder verhindert werden muss!
Eine breitgefächerte Palette an Möglichkeiten steht zu Verfügung.

Die einfachste und logischste Konsequenz wäre es, eine andere Partei in den Stadtrat zu wählen.
Welche Partei man wählen sollte und warum, mit diesen Fragen wollen wir uns in einem weiteren
Artikel auseinandersetzen. (folgt bald…)

Ein anderes Mittel ist die Öffentlichkeitsarbeit, in Form von einfachen Gesprächen, Kundgebungen, Verteilung von Flyern, usw. .
Hauptinhalt sollte jedoch immer eine fundierte und sinnvolle Kritik darstellen.

Einzelpersonen oder Gruppen die sicht nicht allein engagieren möchten, können uns gern kontaktieren.
Wir freuen uns auf deine/eure Mitarbeit.

Kein Bock auf rassistische Volksgemeinschaft!
Rechte Strukturen gezielt attackieren!

Bündnis „Den deutschen Volksmob platt machen“