Archiv der Kategorie 'Köthen'

bonjour tristesse #10 ist da!

In der neuen Ausgabe der „bonjour tristesse“ wird, neben Texten über z.B. den Stadtteil Glaucha oder den Pazifismus der hallischen Linken, im Editiorial und im Text „Eine Perle Sachsen-Anhalts“ auch auf Köthen eingegangen. Uns gefiel das Interview mit den Stadtvertretern so gut, dass wir uns dazu entschieden haben in nächster Zeit einige Bemerkungen zu den Äußerungen zu veröffentlichen.

-Download als PDF-

Heimatschutz Kommando Ost

Am 09. Januar 2010 fand unser ideologiekritischer Aktionstag in Köthen statt, neben Demonstration und Konzert gab es auch eine gut besuchte Vortragsveranstaltung. Ein Teil dieser Veranstaltung war ein Vortrag von Jan Gerber über die Missstände der ostdeutschen Provinz. Der Hauptgegenstand der Kritik war die Linkspartei, die genauso zur ostdeutschen Provinz gehört, wie die regionalen Dorffeste.

Dieser Vortrag ist in überarbeiterter Version in der „neuen“ Prodomo zu finden.
Wir zitieren den Anfang des Textes: „In Anlehnung an einen viel zitierten Ausspruch Max Horkheimers von 1939 muss sogar gesagt werden: Wer von der Linkspartei nicht sprechen will, soll auch von den Widerwärtigkeiten in der ostdeutschen Provinz schweigen.“

Hier könnt ihr euch den gesamten Vortrag durchlesen: „Heimatschutz Kommando Ost“

Time to say Goodbye

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Bonjour Tristesse“ findet sich neben sehr interessanten Artikeln über z.B. den Hass auf den Verein „Red Bull Leipzig“, auch der Redebeitrag der AG No Tears For Krauts, der auf der Demonstration am 09. Januar in Köthen gehalten wurde.

Äußert lesenswert und mit unserer Empfehlung:
„Time to say Goodbye“

Flugblatt jetzt auch online zu finden

Wir sahen die öffentliche Debatte um das Ansehen Köthens als Aufforderung, ein Flugblatt zu gestalten.
Dieser Text wurde in einer Auflage von 500 Stück in der Innenstadt verteilt und stieß nicht immer auf Sympathie.
Es soll eine öffentliche Stellungsnahme zu den Diffamierungen und Spekulationen über Forderungen nach einem „besseren Köthen“ darstellen.

Hier gehts zum Flugblatt:
„Es gibt kein „besseres“ Köthen“

MZ vom 18.01.2010

Wer am Dienstag, den 18.01.2010, die akutelle Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung auf dem Frühstückstisch liegen hatte, konnte, neben den üblichen öden Berichterstattungen, einen Artikel mit dem Namen „Ist Köthen eine Stadt voll Langeweile und Monotonie?“ lesen.
Ein großes Bild vom jährlichen Karnevalsumzug strahlt einem entgegen, darunter der Bildtext: „Rosenmontags-Umzug des KuKaKö – eine „eklige Veranstaltung“, wie es auf der Internetseite der „Gruppe gegen deutsche Normalität“ heißt.“

Sehr erfreulich, dass die MZ, dank Demonstration und Publikationen unsererseits, sich die Mühe machte, dieser Frage nachzugehen.

Interessant ist der Inhalt eines Leserbriefs, auf den im Artikel genauer eingegangen wird.
Am erwähnenswertesten ist die Passage in der behauptet wird, „die Aktivisten“ würden sich nach den Zuständen Berlins und Hamburgs, sogar nach so genannten „antiimperialistischen Randaleevents“ sehnen.
Das dem leider nicht so ist, tut uns bei dieser blühenden Fantasie fast schon Leid.

Zur nächsten Halluzination:
Dass „unaufgeklärte, ewig gestrige Köthener Bürger“ der Stadt den Rücken zukehren sollen, wäre nicht in unserem Sinne, denn die können und sollen gern dort bleiben wo sie jetzt sind.
Sätze wie: „Ich glaube aber, ich bleibe weiterhin als dummer deutscher Lokalpatriot in diesem Kuh-Kaff.“, treffen bei uns auf Zustimmung und geben zu hoffen, dass es auch wirklich beim Vermuteten bleiben wird. Wenn diese Menschen ihre Scholle verlassen müssen, wäre das absolut nicht in unserem Interesse, denn die von uns geforderte Kehrtwende gilt vor allem den Leuten, die (noch) nicht solche Töne anschlagen, wenn sie sich in ihrem Lokalblatt artikulieren wollen.

Desweiteren wird auf unseren Text „Wer ist dieser Köthen?“ eingegangen und stellenweise zitiert.

Abschließend stellt die MZ die Frage in den Raum „[Ist] Köthen wirklich hässlich und trostlos?“ und bittet die Leser um deren Meinungen.

Wir fordern natürlich dazu auf, seine Meinung kundzugeben und hoffen, dass die MZ nicht nur von stolzen Ossis zu hören bekommt, wie sehr sie ihre Heimat lieben und ehren.

Hier der gekürzte Artikel auf mz-web.de: „Link“

Hier der vollständige Artikel auf jpg: „Link“

Actionday Köthen #3

Auf der Internetseite gibt es neue Informationen bezüglich der Vortragsveranstaltung. Link