Die Gruppe gegen deutsche Normalität ist ein kleiner Arbeitskreis, der sich antideutscher Kritik bedient und zum Ziel gemacht hat, Alles und Jeden zu kritisieren und nach Gegebenheit zu verändern.

Wir verstehen uns als radikalpolitischer Personenzusammenschluss, der mit seinen Texten versuchen möchte, Kritiken zu erarbeiten, die auch nachhaltig Gegenstand von Kontroversen sein sollen.

Ebenfalls möchten wir verschiedene Vortragsreihen und Veranstaltungen initialisieren, zu denen sich Diskursmöglichkeiten bieten und hoffentlich auch genutzt werden.

Ein Konsens besteht darin, keine Zweckgemeinschaften mit antisemitischen und antizionistischen Linken zu bilden. Ebenso lehnen wir die Zusammenarbeit mit staatlichen Parteien oder Organisationen ab.

Das Bestehen der Gruppe basiert auf der Tatsache, dass die bloße Existenz einer solchen, von manchen Leuten als Provokation oder Zumutung (oder beides) empfunden wird. Dieser Zustand ist gleichzeitig Motivation und Aufforderung zum Weiterarbeiten, weil wir denken, dass es gerade darum wichtig ist, „aufklärendes Denken“ zum Begriff für Jede_N zu machen. Ein breitgefächerter Antifaschismus stellt zwar ein erstrebenswertes Ziel dar, er darf jedoch nicht zum Hauptgegenstand emanzipatorischer Kritik werden, da die Aufklärung über die Zustände aus denen Missstände entstehen eine weitaus belangvollere Rolle spielt.

Wir betrachten die Emanzipiertheit der Gesellschaft, die durch politische Aufklärung und inhaltliche Kritik an den herrschenden Verhältnissen realisiert werden soll, als unabdingbar. Dabei denken wir, dass ein schöneres Leben durch eine kommunistische Theorie, die in die Praxis übergeht, verwirklicht werden kann.

Gruppe gegen deutsche Normalität, gegründet im April, über sich selbst im November 2009.