Das Konstrukt Partei

Eine politische Partei stellt auf unterschiedlichste Weise ein organisierter Zusammenschluss von Menschen dar, die innerhalb des politischen Verbandes (u.a.Staat) danach streben, politische Macht und gewisse Positionen zu „übernehmen“. Dadurch können sie ihre eigenen sachlichen und ideellen Ziele verwirklichen und persönliche Vorteile erlangen.
Also übt eine Partei durch den Gewinn einer Wahl politische Macht aus. Dass dies vewerflich ist und nicht emanzipatorisch verläuft, dürfte jedem klar sein.
Eine Kritik an einer Partei (aus emanzipatorischer Sichtweise) richtet sich also nicht nur an ihr Wahlprogramm, sondern auch an das Konstrukt Partei.

Parlamentarismus

Parlamentarismus stellt eine Staatsform dar, in welchem die Vertreter des Volkes, genannt Parlamentarier, über die Gesetzgebung bestimmen.
Verwerflich daran ist das Menschen nicht selbst entscheiden können, sondern ihre eigene Meinung nur in Form eines Stimmzettels zur Geltung bringen dürfen.

Es existieren zwei Formen des Parlamentarismus:

- Parlamentarische Monarchie; Die parlamentarische Monarchie spiegelt ein Gegensatz zur konstitutionellen Monarchie wieder, denn der Monarch hat nicht die Möglichkeit die Regierung abzusetzen und übt in der Regel wenig Einfluss auf die Staatsgeschäfte aus, da diese vom Parlament und der Regierung geführt werden.

- Parlamentarische Demokratie; Die parlamentarische Demokratie ist eine Regierungsform, bei der die wichtigsten politischen Entscheidungen von einem, aus einer freien Wahl hervorgegangenem, Parlament getroffen werden.

In Deutschland herrscht die Staatsform der parlamentarischen Demokratie, ebenso in Köthen.

Stadtratswahl

In Köthen wird am 7. Juni 2009 der Stadtrat gewählt.
So gehen die SPD mit 39, die CDU mit 37, Die Linke mit 26, die FDP mit 13, die Grünen mit 3 und die NPD mit 2 Vertretern ins Rennen.
Der Stadtrat hat vieles für uns geleistet, zum Beispiel das starke Engagement gegen Rechtsextremismus.
Mit produktiven Zitaten wie: „Wenn wir die da ignorien, dann jehn se scho alleene“, wird beispielsweise argumentiert.
Danke.

Prinzipiell sollte eine Wahl abgelehnt und der Stimmzettel ungültig gemacht werden.
Doch der Problemfaktor stellt die NPD dar, deren Einzug in den Stadtrat man durch eine Stimme für eine andere Partei erschweren könnte.
Es gibt keine Partei mit deren Wahlprogramm wir einverstanden sind, denn uns gehts ums Ganze.

Wir erachten jedoch beide Möglichkeiten als produktiv.

Das ganze Falsche kritisieren!
Der NPD alle Möglichkeiten auf Mitbestimmung entziehen.